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Bürger forsten in Puderbach auf

Veröffentlicht am 17. November 2022 von wwa

PUDERBACH – Jubiläums-Pflanzaktion des Naturparks Rhein-Westerwald – Bürger forsten in Puderbach auf

Bei bestem Herbstwetter versammelten sich am vergangenen Samstag über 50 Bürgerinnen und Bürger für eine gemeinsame Pflanzaktion in der Verbandsgemeinde Puderbach. Aufgerufen zu der Pflanzaktion hatte der Naturpark Rhein-Westerwald im Rahmen des 60-jährigen Jubiläums. Der hohe Waldanteil ist eine Besonderheit im Naturpark Rhein-Westerwald, fast 50 Prozent der Fläche ist mit Wald bedeckt. Mit der Pflanzung macht der Naturpark aufmerksam auf Wald und seine wichtigen Funktionen für den Menschen.

Gemeinsam mit der Unterstützung der Ortgemeinde Puderbach, der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald und der Stiftung „Wäller Helfen“ konnten auf einer Fläche von 3 Hektar rund 3000 Bäume gepflanzt werden.

Die offizielle Begrüßung erfolgt durch den Landrat und zweiten Vorsitzenden des Naturparks Rhein-Westerwald Achim Hallerbach. „Klimawandel und Borkenkäferbefall haben unserem schönen Westerwald stark zugesetzt, Baumpflanzungen ermöglichen es, die notwendigen Waldfunktionen schnellstmöglich wiederherzustellen und klimaangepasste Mischwälder zu gestalten“. Ebenfalls betonte er, dass Wälder die landschaftliche und wirtschaftliche Wertigkeit der Region erhalten. Er bedankte sich bei der zuständigen Revierleiterin Cornelia Fronk, für die umfassenden Vorbereitungen der Aktion. Volker Mendel, Bürgermeister der Verbandgemeinde Puderbach, ergänzte bei seiner Ansprache, wie wichtig die positive Wirkung klimastabiler Wälder vor allem auch für künftige Generationen sind. Von der Stiftung Wäller Helfen berichtete Volker Stahl von dem Ziel der Stiftung bis 2024 insgesamt 100.000 Bäume im Westerwald zu pflanzen. Dazu leistete die Pflanzaktion des Naturparks vergangenen Samstag einen wichtigen Beitrag.

Die Aufforstungsfläche befindet sich zwischen Puderbach, Steimel und Strunkeich. Gepflanzt wurden standortgerechte Traubeneichen- und Rotbuchen-Setzlinge. Zusätzlich zu den Laubbaumarten werden auf der Fläche noch Douglasien gepflanzt. Vor allem Traubeneichen und Douglasien werden bezogen auf den Klimawandel als widerstandsfähig eingeschätzt.

Aktuell pflanzt der Forst im Hinblick auf klimatische Veränderungen verschiedene Baumarten um breitgefächert dem Klimawandel zu begegnen. Da es kein Patentrezept für einen langfristig klimaresilienten Wald gibt, wird die aufgeforstete Fläche als „Übergangswald“ verstanden, denn auch die neu gepflanzte Vegetation wird sich vermutlich zukünftig weiterhin verändern und anpassen müssen. Weitere Informationen zum Naturpark finden sich auf der Webseite unter www.naturpark-rhein-westerwald.de.