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Matthias Reuber fordert Entlastung für Lebensmittelhandwerk

Veröffentlicht am 19. September 2022 von wwa

WISSEN – Matthias Reuber fordert Entlastung für Lebensmittelhandwerk

Der CDU-Landtagsabgeordnete Matthias Reuber sieht viele Bäckereien, Metzgereien und andere Lebensmittelhandwerksbetriebe in der Region gefährdet. „Viele Unternehmen hier bei uns sehen sich nicht in der Lage, die massiv gestiegenen Energiepreise auszugleichen. Gerade auch der Fall einer Traditionsbäckerei in Eichelhardt, die kurz vor dem Aus steht, zeigt, wie dramatisch die Lage ist“, so Reuber. Eine Weitergabe der Verteuerung an die Kunden würde nach Ansicht des Abgeordneten dazu führen, dass diese noch stärker auf die Discounter ausweichen würden, weil vielen das Geld fehlt, um die hochwertigen handwerklichen Produkte zu kaufen. Hier liege eine weitere Fehlsteuerung seitens der Ampelregierung vor, „denn die industrielle Nahrungsmittelerzeugung wird durch das Energiekostendämpfungsprogramm unterstützt, während der Bäcker um die Ecke leer ausgeht.

Das ist Wettbewerbsverzerrung im großen Stil“, so Reuber, „und darüber hinaus ist es auch eine Subventionierung an falscher Stelle, denn wenn unsere kleinen Bäckereien und Fleischereien aufgeben müssen, weil sie die Kosten nicht mehr tragen können, führt dies auch zu einem weiteren Ausbluten der Innenstädte. Bäckereien und Metzgereien sind neben der Tatsache, dass sie hochwertige Produkte aus heimischer Erzeugung anbieten und somit auch wesentlich zur Nachhaltigkeit und Sicherung heimischer Arbeitsplätze beitragen, Orte der Begegnung.

Hier trifft man sich und redet und ich möchte mir nicht vorstellen, wie es wäre, wenn es das alles nicht mehr geben würde“, sagt Reuber. Er fordert daher die EU, Landes- und insbesondere auch die Bundesregierung auf, die Betriebe deutlich zu entlasten. Eine zielgerichtete Unterstützung für das Lebensmittelhandwerk und die Aufnahme des Lebensmittelhandwerks in das Energiekostendämpfungsprogramm sind seiner Meinung nach probate Mittel, um die Betriebe zu schützen. „Diese Dinge haben wir auch als Fraktion in der Plenarsitzung am vergangenen Donnerstag im Landtag gefordert und darüber hinaus plädieren wir dafür, jede mögliche Energieform ans Netz zu bringen bzw. daran belassen, auch das würde eine deutliche Entlastung bringen.