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Stadt Neuwied trauert um Bürgermeister a. D. Erwin Ehlscheid

Veröffentlicht am 31. Juli 2022 von wwa

STADT NEUWIED – Stadt Neuwied trauert um Bürgermeister a. D. Erwin Ehlscheid – Der Neuwieder Bürgermeister a. D. Erwin Ehlscheid ist tot. Er verstarb im Alter von 85 Jahren.

In Niederbieber-Segendorf geboren führte Erwin Ehlscheids Berufsweg nach Abschluss der Verwaltungslehre zunächst in die dortige Amtsverwaltung. Es folgte eine kurze Zwischenstation bei der Stadtverwaltung Bendorf, ehe er 1972 zur Stadtverwaltung Neuwied kam.

Verwaltung hatte Erwin Ehlscheid also von Grund auf kennengelernt, was ihn rasch zu einem ausgewiesenen Fachmann machte. So bekleidete er bereits vor seiner Zeit im Stadtvorstand als Verwaltungsdirektor mit der Leitung des Hauptamtes rund fünf Jahre eine Führungsposition im Neuwieder Rathaus. Am 1. Februar 1989 wurde der SPD-Politiker dann 2. Hauptamtlicher Beigeordneter und am 1. August 1990 schließlich Bürgermeister und damit Stellvertreter des damaligen OB Manfred Scherrer. 1997 ging Erwin Ehlscheid aus gesundheitlichen Gründen vorzeitig in den Ruhestand. Ihm folgte im Amt des Bürgermeisters der spätere OB Nikolaus Roth.

„Die Bürgerinnen und Bürger, aber auch Rat und Verwaltung unserer Stadt haben den Verstorbenen als ausgesprochen kompetenten, pflichtbewussten und in seiner ruhigen Art zugleich menschlich sehr angenehmen Bürgermeister erlebt“, findet Oberbürgermeister Jan Einig würdigende Worte für die Person und das Wirken von Erwin Ehlscheid.

Als er im September 1997 in den Ruhestand ging und vom Stadtrat feierlich verabschiedet wurde, sparten auch die Fraktionen und Ehrengäste nicht mit Anerkennung und hoben vor allem sein umsichtiges Wirken als Kämmerer hervor. Erwin Ehlscheid meldete in seinem Schlusswort augenzwinkernd Zweifel an, ob all das Lob tatsächlich zutreffe, fügte aber in der ihm eigenen Art hinzu: „Ich sehe jedoch keinen Grund, es zu dementieren.“

Foto: Erwin Ehlscheid (links) nimmt am 1. Februar 1989 die Gratulation von Oberbürgermeister Karl-Heinz Schmelzer zur Wahl zum Beigeordneten entgegen.