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Digitale Drogenkonferenz 2022 diskutiert digitalen Wandel und Familienorientierung in der Suchthilfe

Veröffentlicht am 28. Juni 2022 von wwa

RHEINLAND-PFALZ – Digitale Drogenkonferenz 2022 diskutiert digitalen Wandel und Familienorientierung in der Suchthilfe

„Die Suchthilfe in Rheinland-Pfalz hat während der Pandemie neue Zugangs- und Kommunikationswege geschaffen, um Menschen zu helfen. Die vielfältigen Möglichkeiten, die sich mit der voranschreitenden Digitalisierung bieten, gilt es weiterhin zu gestalten“, sagte Sozialminister Alexander Schweitzer anlässlich der Eröffnung der diesjährigen Drogenkonferenz. Unter dem Titel „Moderne Kommunikation und Suchthilfe – vielfältige Zugänge und Erreichbarkeit“ diskutierten auf der digitalen Drogenkonferenz 2022 rund 200 Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaft und Suchtpraxis wichtige Aspekte für das weitere Handeln in Prävention, Beratung und Behandlung.

„Der digitale Wandel bietet neue Wege der Erreichbarkeit und Verbreitung von Informationen. Diese sollen in der Suchthilfe nachhaltig Anwendung finden, um Gruppen zu erreichen, die bisher im „Verborgenen“ geblieben sind. Suchterkrankung ist nach wie vor mit Scham und Schuld besetzt. Hier können moderne Kommunikationsformen durch den Schutz der Anonymität gewinnbringend sein“, so Detlef Placzek, Präsident des Landesamtes für Soziales, Jugend und Versorgung.

Welche Erfahrungen haben wir in der Zeit der Lockdowns gemacht? Wie sieht die aktuelle Belastungslage aus? Welche Tendenzen sind hinsichtlich der Suchterkrankungen zu erwarten und wie können wir ihnen helfend begegnen? Wie kann das bisherige Dienstleistungsspektrum der Suchtberatung durch digitale Technologien wertvoll ergänzt werden? Wie kann die Beratung, Begleitung und Behandlung von suchtkranken Menschen in Elternverantwortung im Sinne einer familienorientierten Suchtarbeit gut weiterentwickelt werden? Diese und weitere Fragen werden auf der Konferenz in Fachvorträgen erörtert und in Praxisworkshops vertieft.

Sozialminister Alexander Schweitzer dankte allen Mitwirkenden für die wertvollen Beiträge. „Die Drogenkonferenz gibt jedes Jahr wichtige Impulse für die Weiterentwicklung der Suchthilfe und fördert Austausch und Vernetzung. Ich danke allen Professionellen und Ehrenamtlichen für ihr Krisenmanagement in der vergangenen Zeit und für ihr hohes Engagement, neue Entwicklungen zu gestalten. Sie haben durch Kreativität und Durchhaltevermögen Suchtkranken und ihren Angehörigen Hilfestellungen in der Krise geboten und in der Suchtprävention wesentlich zur Vorbeugung weiterer Krankheitsentstehungen beigetragen.“

Die Drogenkonferenz wird vom Landesamt für Soziales, Jugend und Versorgung im Auftrag des Ministeriums für Arbeit, Soziales, Transformation und Digitalisierung durchgeführt. Das Landesamt unterstützt landesweit die Arbeit der Fachkräfte, die in der Suchtprävention, -beratung und -therapie tätig sind. Die Drogenkonferenz trägt jährlich zu der notwendigen Vernetzung im Hilfesystem bei und fördert den Austausch zu aktuellen Themen.