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Schlechte Blinkmoral auf Deutschlands Straßen

Veröffentlicht am 23. Juni 2022 von wwa

HACHENBURG – Schlechte Blinkmoral auf Deutschlands Straßen

Nahezu jeder dritte Autofahrer in Deutschland setzt beim Fahrtrichtungswechsel keinen Blinker und verstößt damit gegen Vorschriften der Straßenverkehrsordnung (StVO). Das geht aus einer jetzt vom ACE Auto Club Europa in Stuttgart veröffentlichten Studie hervor. Das Untersuchungsergebnis wurde erstmals auf Grundlage einer bundesweiten Verkehrszählung ermittelt, in die rund 400.000 Fahrzeuge einbezogen waren.

Der ACE-Kreis Altenkirchen-Westerwald hat sich auf die „Blinkmuffel-Pirsch“ begeben und an dem Kreisel an der B414 bei Hachenburg die Bilkmuffel gezählt. Es wurden 573 Kraftfahrzeuge und deren Fahrer gezählt. 140 (fast 25 Prozent) davon begingen wegen unterlassener Betätigung des Fahrtrichtungsanzeigers einen Regelverstoß. Der Pressesprecher des ACE-Kreises Altenkirchen-Westerwald, Dieter Born, sieht darin „Zeichen einer schleichenden Disziplinlosigkeit“ im Straßenverkehr. „Wer aus Faulheit, Vergesslichkeit oder schlichter Unwissenheit ständig eine kleine aber gleichwohl wichtige Regel missachtet, ist in gewisser Weise auch anfälliger für Verkehrsverstöße anderer Art“, sagte Born. Nach seinen Angaben passieren jedes Jahr rund 67.000 Unfälle mit Personenschaden in Bereichen, in denen geblinkt werden muss. „Eine Vielzahl dieser Unfälle könnte vermieden werden, wenn der Blinker vorschriftsmäßig betätigt werden würde.“

Verkehrserzieher gefordert

Das Blinken gehört wieder verstärkt auf die Tagesordnung der Verkehrserzieher und Verkehrspolizisten, lautet das Resümee des ACE. Nach seiner Ansicht sollten Blinkmuffel nämlich nicht gleich mit Verwarnungsgeldern überzogen, sondern durch Einsicht überzeugt werden. (dibo)