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Dr. Matthias Reuber MdL zu Besuch bei der Bürgerinitiative gegen Ortsumgehungen B8 in Weyerbusch

Veröffentlicht am 12. April 2022 von wwa

WEYERBUSCH – Dr. Matthias Reuber MdL zu Besuch bei der Bürgerinitiative gegen Ortsumgehungen B8 in Weyerbusch

Im zweiten Anlauf klappte es. Nachdem coronabedingt der erste Besuchstermin von Dr. Matthias Reuber (CDU) bei der Bürgerinitiative verschoben werden musste, trafen sich Vertreter der Bürgerinitiative und der Landtagsabgeordnete und CDU-Kreisverbandsvorsitzende in Weyerbusch an der B8. Begleitet wurde Herr Reuber von Dagmar Hassel, stellvertretende CDU-Kreisverbandsvorsitzende, und Georg Kipper, Vorsitzender der Seniorenunion.

Matthias Reuber hatte sich auf dem Regionalmarkt der Leistungsgemeinschaft im Raiffeisenland im Oktober letzten Jahres in Flammersfeld schon bei dem Stand der Bürgerinitiative über deren Anliegen und das Projekt der geplanten Ortsumgehungen informiert. Nun kam er nach Weyerbusch, um sich ein Bild vor Ort zu machen.

Bei stürmischem Wetter zog die Gruppe von der B8 zu markanten Punkten an der geplanten Süd- und Nordvariante der Ortsumgehung von Weyerbusch. Die Vertreter der Bürgerinitiative verdeutlichten, welche massiven Eingriffe die Planungen für die Umwelt, die Landwirtschaft, aber auch die Landschaft hätten. Bedingt durch den starken Wind wurde das Gespräch alsbald in den Dorftreff in Werkhausen verlegt.

Reuber hörte sich sehr interessiert die Argumente der Bürgerinitiative an. Insbesondere mögliche Donut Effekte wurden diskutiert. Dies bedeutet, wo Ortsumgehungen realisiert werden, verlieren die Ortskerne an Attraktivität und liegen schließlich brach, während um die Orte herum Begehrlichkeiten nach neuen Gewerbe- und Baugebieten geweckt werden. Dies würde den Flächenfraß weiter befeuern.

Matthias Reuber resümierte: „Das eigentliche Verkehrsproblem liegt in Uckerath. Bevor dort die Probleme nicht gelöst sind, machen solche drastischen Straßenbauten wie die geplanten Ortsumgehungen mit ihren massiven Eingriffen für die Natur und Landwirtschaft keinen Sinn.“ Darüber hinaus könne der Verkehrsfluss auf der B8 von der Landesgrenze bis nach Altenkirchen durch maßvollere und umweltschonendere Maßnahmen zur Ertüchtigung der bestehenden Trasse verbessert werden.

Der Landtagsabgeordnete versprach auch das Gespräch mit dem Bundestagabgeordneten Erwin Rüddel (ebenfalls CDU) zu suchen und gemeinsam zu überlegen, wie die CDU als Oppositionspartei, sowohl im Land als auch im Bund, die Regierungskoalitionen zu einem ökologisch und wirtschaftlich vertretbareren Handeln bewegen kann.

Foto: (v.l.): Guido Barth (Ortsvorsteher von Hilkhausen), Georg Kipper (Vorsitzender CDU Seniorenunion), Eckhard Osten Sacken (Bürgerinitiative), Dr. Matthias Reuber MdL (Kreisvorsitzender CDU), Gerd Müller (Bürgerinitiative), Dagmar Hassel (stellvertretende CDU Kreisvorsitzende), Gunnar Lindner (Bürgerinitiative), Mario Orfgen (Bürgerinitiative)