Jakob Nestle
Sattlerei Schmautz
Friseur K1
Schwientek Herbst 14
HF Auto
Wespen Lichtenthäler
Versicherungsspezi
Continentale
Reifen Krah
Geschenke Galerie
Hoffmann Metzgerei
Tatze und Pfötchen

NEITERSEN – Leserbrief zum Thema morgendlicher Straßenverkehr auf der B 256 in der Ortschaft Neitersen

Veröffentlicht am 12. Januar 2022 von wwa

Leserbrief zum Thema morgendlicher Straßenverkehr auf der B 256 in der Ortschaft Neitersen

Sehr geehrter Leser, fahren Sie morgens zwischen 07:25 und 07:45 Uhr auf der B 256 durch Neitersen? Dann fühlen Sie sich gerne von meinen nun folgenden Ausführungen und anschließendem Appell angesprochen, denn es könnte gut sein, dass Sie einer der zig Autofahrer sind, die wochentäglich morgens mein Leben und das meines Kindes in derart unverschämtem Maße gefährden, dass ich mich genötigt fühle, diese Zeilen zu verfassen.

Eigentlich ist es jeden Tag gleich: ich bringe mein Kind zum Schulbus und muss dafür am Zebrastreifen „alter Bahnhof“ die B 256 überqueren. Ein Leichtes? Keinesfalls, denn was man da erlebt, geht auf keine Kuhhaut. Es reicht von Menschen, die einfach nicht anhalten, über die, die nicht mehr bremsen können und einem fast über die Füße brettern bis hin zu denen, die einfach weiterfahren, auch wenn ich mich noch auf dem Überweg befinde. Wie kann das sein?

Die besagte Stelle liegt in einem Ort, es gilt also 50 Km/h. § 26 StVO schreibt vor, dass sich Fahrzeuge dem Zebrastreifen nur mit mäßiger Geschwindigkeit nähern dürfen. Des Weiteren lernt man meines Wissens beim Erwerb eines Führerscheines, dass man am Zebrastreifen anhalten muss, wenn man sieht, dass Personen queren wollen und ebenso stehen zu bleiben hat, bis die Querung vollständig erfolgt ist. Haben Sie es alle so eilig, dass die Einhaltung dieser Regelungen nicht möglich ist? Dann sollten Sie früher losfahren oder gleich zu Hause bleiben. Sie nehmen wissentlich in Kauf, Leben zu gefährden. Wie skrupellos, hirnlos oder dumm muss man dafür sein?

Nach dem, was ich da täglich erlebe, kann und werde ich niemals mein Kind alleine zum Bus gehen lassen und das in einer Welt, in der unsere Kinder alles können sollen.

Hier nun mein abschließender Appell: fahren Sie doch bitte langsamer, damit ich ihr Nummernschild beim nächsten Mal besser erkennen kann. Oder halten Sie gerne an und diskutieren mit mir über Ihr Fehlverhalten, welches täglich mein Leben und das meines Kindes in Gefahr bringt.

Ach übrigens, die Polizei ist über diese Situation informiert. Es könnte also sein, dass Sie in nächster Zeit einen Bußgeldbescheid und Punkte zu erwarten haben. Bis dahin, fröhlichen Bleifuß.

Mit den wütenden Grüßen einer verzweifelten Mutter.