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REGION – Wesentliche Änderungen in der 28. Corona-Bekämpfungsverordnung Rheinland-Pfalz vom 23. November 2021

Veröffentlicht am 25. November 2021 von wwa

REGION – Wesentliche Änderungen in der 28. Corona-Bekämpfungsverordnung Rheinland-Pfalz vom 23. November 2021

Keine verschiedenen Warnstufen mehr, es zählt nur die landesweite 7-Tages- Inzidenz der Hospitalisierung (z.Zt. > 3 neu ins Krankenhaus aufgenommene positiv getestete Covid-19-Patienten pro 100.000 Einwohner)

Für die Teilnahme am öffentlichen Leben gilt in den folgenden Bereichen für Erwachsene die sogenannte 2G-Regel (Zutritt nur für vollständig geimpfte oder genesene Personen) und für alle minderjährigen (12. -17. Lebensjahr), die einen tagesaktuellen negativen Corona Test haben:

alle Veranstaltungen in geschlossenen Räumen (Innenbereich)

Veranstaltungen im Außenbereich bei festen Sitzplätzen mit Einlasskontrolle/Kartenvorverkauf

körpernaher Dienstleistungen (Ausnahme Rehasport, Funktionstraining, medizinische Lienstleistungen)

sexuelle Dienstleistungen (keine Minderjährigen) + zusätzlichem tagesaktuellen Test

Gastronomie

Beherbergungsbetriebe

Reisebus- und Schiffsreisen

Sport im Innenbereich

Schwimmbad und Sauna

Zuschauer bei Sportveranstaltungen im Innenbereich mit festen Sitzplätzen

Freizeitpark, Kletterpark und ähnlichen Einrichtungen

Spielhallen, Spielbanken und Wettvermittlungsstellen

Innenbereiche von Zoos, Tierparks und botanischen Gärten

außerschulische Musik- und Kunstunterricht

Kino, Theater, Konzerthaus, Zirkusse und ähnliche Einrichtungen

Proben- und Auftrittsbetrieb im Breiten- und Laienkultur im Innenbereich

Zuschauer beim Proben- und Auftrittsbetrieb der Breiten- und Laienkultur

Museen und Ausstellungen

In allen genannten Fällen sind Kinder bis drei Monate nach Vollendung ihres 12. Lebensjahres den geimpften und genesenen Personen gleichgestellt. Dies gilt auch für Personen, die sich aus medizinischen Gründen nicht gegen das Corona Virus impfen lassen können (Nachweis durch Vorlage eines qualifizierten Attestes)

Für die einzelnen Bereiche gelten die allgemeinen Schutzmaßnahmen (Maskenpflicht und Abstandsgebot) in unterschiedlicher Ausprägung

In folgenden Bereichen gilt noch die sogenannte 3G-Regel (Zutritt für geimpfte und genesene Personen und nicht immunisierte Personen mit negativen Corona-Test):

Sitzungen kommunaler Gremien

Standesamtliche Trauungen in geschlossenen Räumen

Gottesdienste

Bei Veranstaltungen im Außenbereich ohne feste Plätze gilt die Maskenpflicht, wenn ein Mindestabstand von 1,5 m zwischen den Personen nicht sicher eingehalten werden kann (zum Beispiel Weihnachtsmärkte). Die Kreisverwaltung kann hier weitere Schutzmaßnahmen anordnen.

Die Maskenpflicht für Mitarbeiter von Einrichtungen und Betrieben kann nur noch für geimpfte und genesene Personen entfallen. Ein negatives Testergebnis reicht hier nicht mehr aus

Sogenannte Selbsttests, die unter Aufsicht vor Betreten eine Einrichtung durchgeführt werden, sind nur noch für Minderjährige (12. – 17. Lebensjahr) möglich

Bei Vorlage des Test-Nachweises in Einrichtungen müssen Personen ab dem 16. Lebensjahr gleichzeitig einen gültigen amtlichen Lichtbildausweis vorlegen. Dies gilt auch für die Vorlage von Impf- und Genesenennachweisen.