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RHEINLAND-PFALZ – Die ver.di kritisiert einmalige Testung

Veröffentlicht am 10. Januar 2021 von wwa

RHEINLAND-PFALZ – Die ver.di kritisiert einmalige Testung – das kommt zu spät und ist zu wenig!

In einer gemeinsamen PM der Ministerinnen Bätzing-Lichtenthäler und Hubig erklären diese, dass sich Erzieher/innen in Rheinland-Pfalz zwischen dem 04. und 18. Januar einmalig anlasslos und kostenfrei einem Corona-Antigen-Schnelltest unterziehen können.

„Das kommt zu spät, das ist zu wenig und nicht mehr als Symbolpolitik“ kritisiert der ver.di-Landesfachbereichsleiter Volker Euskirchen.

Angemessener Gesundheitsschutz geht besser meint der Gewerkschafter und verweist auf die Stadt Speyer, dort haben alle Beschäftigten die Möglichkeit sich bis auf weiteres einmal pro Woche testen zu lassen. Für die Erzieher/innen in Speyer ging das bereits gestern los.

Daneben gibt es seitens des Landes auch das dauerhafte Angebot der anlassbezogenen Testungen für Erzieher/innen. Aber was ist, wenn die Kita-Kinder der an Covid-19 erkrankten Eltern erst gar nicht getestet werden, weil sie keine Symptome zeigen? Es hat sich aber inzwischen bestätigt, dass auch Infizierte ohne Symptome das Virus übertragen können.

Und das Ergebnis jedes Tests ist immer nur eine Momentaufnahme. Daher muss an den Kitas eine dauerhafte und regelmäßige Testung für die Beschäftigten ermöglicht werden. Das Coronavirus ist für Beschäftigte Kinder und Eltern eine ersthafte Bedrohung. Enger Kontakt mit Kindern und der Austausch mit Eltern und Erziehungsberechtigten sind nicht vermeidbar. Eine aktuelle Veröffentlichung des Wissenschaftlichen Instituts der AOK zeigte, dass Erzieher/innen noch vor Pflegekräften die meistbetroffene Berufsgruppe von Erkrankungen an Covid-19 sind.

Es kann nicht sein, dass wir nach fast einem Jahr Pandemie nicht besser vorbereitet sind. Die Gewerkschaft ver.di fordert, dass die Sorgen der Beschäftigten erstgenommen werden. Dazu hat ver.di in den vergangenen Wochen und Monaten immer wieder Forderungen aufgestellt, wie die ausreichende Ausstattung mit FFP2-Masken, maßvolle Anpassung von Öffnungszeiten, sowie klarer Regelungen anstelle eines Appells an die Eltern, die deren Arbeitgeber/innen völlig aus der Pflicht nimmt.

Von den Kommentaren wird seit Wochen darüber spekuliert, wie lange denn die Kitas noch geschlossen bleiben können, wie lange das ausgehalten wird. Dazu bleibt uns nur die Feststellung, dass die Kitas in Rheinland-Pfalz nicht geschlossen sind. Und erste Rückmeldungen aus der Praxis zeigen, dass die Appelle nicht so wirken wie erhofft. Viele Kollegen/innen berichten uns, dass die Zahl der Kinder in den Einrichtungen wieder deutlich zunimmt.