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KREIS ALTENKIRCHEN – Ein kleines helles Zeichen der Nähe zu den Trauernden

Veröffentlicht am 19. November 2020 von wwa

KREIS ALTENKIRCHEN – Ein kleines helles Zeichen der Nähe zu den Trauernden.

Mit den Gottesdiensten zum Ewigkeitssonntag (22. November) setzen die Evangelischen Kirchengemeinden im Kirchenkreis Altenkirchen „ein sehr wichtiges geistliches Zeichen der seelsorglichen Begleitung und des Trostes für die Trauernden“. Superintendentin Andrea Aufderheide weiß, dass in diesem „Corona-Jahr“ am Ewigkeitssonntag der Begleitung der Trauernden eine besondere Bedeutung zukommt. „Die Menschen, die in diesem Jahr einen lieben Menschen verloren haben, konnten vielfach keine Beerdigungen im traditionell-geschätzten Rahmen erleben!“

Neben den traditionellen Gottesdiensten in den Kirchen soll es in diesem Jahr auch ein „Zeichen der Nähe“ zu den Trauernden geben, das zu den Pandemie-Vorgaben passt. Beteiligen können sich alle Menschen in allen Orten des Kirchenkreises.

Am Ewigkeitssonntag, dem letzten Sonntag im Kirchenjahr, bevor dann am 29. November mit dem ersten Adventssonntag das neue Kirchenjahr beginnt, gedenken die evangelischen Kirchengemeinden der Verstorbenen. In den Gottesdiensten werden dabei die Namen der Verstorbenen verlesen.

Die Angehörigen kommen, um sich an ihre Lieben zu erinnern und in der Predigt und der Fürbitte sowie im Zusammensein mit den Menschen, die gleiches Leid erfahren haben, Trost und Kraft im Glauben zu finden.

Für viele Trauerfamilien und Trauernde gehört der anschließende gemeinsame Gang zu den Gräbern zu einem festen Ritual ihrer Trauer. Die an diesem Tag noch einmal intensiv erlebte Gemeinschaft in Familie und Freundeskreis und in der Kirchengemeinde, gemeinsame tröstliche Gesänge, die Gespräche und das Erinnern in größerer Runde und so manche liebevolle Umarmung „tragen“ viele Trauernde. Das alles kann in diesem Jahr Pandemie bedingt nicht sein.

Damit auch angesichts der „kleineren“ Gottesdienste (in etlichen Kirchen gibt es in diesem Jahr gleich mehrere Gottesdienste, damit möglichst viele Besucher eine Teilnahmemöglichkeit haben) bei den Trauernden ein Zeichen der Nähe aufkommt, wollen die Evangelischen Kirchengemeinden im Kreis Altenkirchen ein akustisches und optisches Zeichen des Miteinanders setzen.

Um 17 Uhr werden dazu in vielen Kirchen die Glocken läuten, die Gemeindeglieder und alle Menschen, die sich anschließen wollen, sind dann um 17 Uhr dazu eingeladen, sich in einem Gebet bzw. Gedenken vor der eigenen Haustür einzufinden und gefühlt „nah“ an der Seite der Trauerfamilien zu sein und sich diesen Menschen verbunden zu fühlen.  Kerzenschein soll dieses Miteinander auch optisch vermitteln.

„Es wäre ein starkes Zeichen seelsorglicher und tröstender Anteilnahme, wenn wir als Christengemeinschaft im kollektiven Erinnern und Gedenken an die Verstorbenen aus unseren Gemeinden den Trauerenden in schwerer Zeit Kraft und Zuspruch geben“, betont Superintendentin Andrea Aufderheide.

Da nicht an allen Orten die Kirchenglocken hörbar sind (und in einzelnen Gemeinden müssen aufgrund der vielfachen Gottesdienste an diesem Tag auch die Glocken etwas früher oder später läuten), hat man sich auf 17 Uhr als „Gedenkmoment“ geeinigt und kann sich dann trotzdem gemeinschaftlich verbunden fühlen.

Details zu den Gottesdiensten (bitte möglichst anmelden) und zu geöffneten Kirchen zum Gedenken am Ewigkeitssonntag, finden Sie auf www.kirchenkreis-altenkirchen.de und unter „kirchliche Nachrichten“ der Gemeinden. PES.

Foto: Um mit allen Trauernden, die in diesem „Corona-Jahr“ auf viel wohltuendes gemeinschaftliches Miteinander verzichten mussten, verbunden zu sein, rufen die Kirchengemeinden im Evangelischen Kirchenkreis Altenkirchen für den Ewigkeitssonntag, 22. November, 17 Uhr, zu einem gemeinsamen Gedenken als Zeichen der Verbundenheit auf. Vor der eigenen Haustür, mit Menschen des eigenen Hausstandes und einem Kerzchen in der Hand können die Menschen – während die Glocken der Kirchen läuten – sich zu Gebet oder Gedenken einfinden. „Vielleicht können wir so als Christengemeinschaft den Trauernden in schweren Zeiten Kraft und Zuspruch geben“, hofft Superintendentin Andrea Aufderheide. Foto: Petra Stroh