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WISSEN Ministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler besucht Seniorenarbeitskreises der IG Metall

Veröffentlicht am 5. November 2020 von wwa

WISSEN Ministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler besucht Seniorenarbeitskreises der IG Metall Verwaltungsstelle Betzdorf für Wissen und Gebhardshain

Die rheinland-pfälzische Ministerin für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie, Sabine Bätzing-Lichtenthäler, gab sich die Ehre beim jüngsten Treffen des Seniorenarbeitskreises der IG Metall Verwaltungsstelle Betzdorf für Wissen und Gebhardshain. Arbeitskreisleiter Reiner Braun hatte die Einladung bereits im Frühjahr ausgesprochen, jetzt hat ihr die Ministerin Folge geleistet, und dies „sehr gerne“, wie sie bei der Begrüßung im Wissener Kulturwerk sagte.

Im Mittelpunkt der Ausführungen von Sabine Bätzing-Lichtenthäler standen aktuelle Fragen rund um das Thema Ärztliche Versorgung, womit sie auf einen entsprechenden Wunsch von Reiner Braun einging. „Der klassische Hausarzt hat ausgedient“, bekamen die überwiegend früheren Walzwerksbeschäftigen beispielsweise zu hören. Als Alternative seien unter anderem Ärztegenossenschaften denkbar. Auch könnten medizinische Fachangestellte spezielle Aufgaben übernehmen.

Es gibt laut der Ministerin bereits Pilotprojekte. „Ihr seid in jedem Fall gut versorgt“, rief sie den Teilnehmern zu. Bezüglich der ambulanten Versorgung müsse vieles jedoch besser koordiniert werden. Starke Kritik äußerte Sabine Bätzing-Lichtenthäler an der sogenannten Zwei-Klassen-Medizin: „Das kann doch nicht wahr sein!“ Weiterhin brachte sie wieder eine Bürgerversicherung in die Diskussion. Einer der Anwesenden machte auf den Pflegestützpunkt Hamm-Wissen im heimischen Krankenhaus aufmerksam: „Diese Einrichtung hat sich bestens bewährt und sollte noch bekannter werden“.

Hier kann sich jedermann kostenlos und unabhängig zu allen Fragen rund um die Pflege beraten lassen und bekommt garantiert kompetente Antworten. In Rheinland-Pfalz gibt es 135 dieser segensreichen Einrichtungen.

Uwe Wallbrecher, Erster Bevollmächtigter der IG Metall Verwaltungsstelle Betzdorf, äußerte sich anschließend zu den künftigen Aufgaben seines Tätigkeitsbereiches. Demnach ist die Jugendarbeit von besonderer Bedeutung. Probleme gäbe es durch zunehmende Beschäftigung im Niedriglohnsektor. Auch lobte er den Pflegestützpunkt und ermunterte dazu, dessen Angebot rege zu nutzen. Mit „Wir brauchen Eure Erfahrung“ in Richtung der altgedienten Walzwerker und einem Dank an Reiner Braun für die Organisation beendete er seine Ausführungen.

Reiner Braun bedankte sich seinerseits unter starkem Beifall bei Sabine Bätzing-Lichtenthäler und Uwe Wallbrecher. Geplant ist auch wieder eine Frühjahrszusammenkunft des Seniorenarbeitskreises Wissen – Gebhardshain. Der Termin für 2021 wird rechtzeitig bekannt gegeben. (bt)