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HAMM (Sieg) Das war er, der KulturGenussSommer in der Verbandsgemeinde Hamm

Veröffentlicht am 31. Oktober 2020 von wwa

HAMM (Sieg) Das war er, der KulturGenussSommer in der Verbandsgemeinde Hamm – Rückblick auf eine tolle Veranstaltungsreihe

Eigentlich war es als kleine Unterstützung für die von Corona gebeutelte Gastronomie gedacht. Die Verbandsgemeinde wollte helfen, den Gästen wieder Lust aufs Ausgehen zu machen, zeigen, dass trotz Corona etwas möglich ist. Herausgekommen sind drei Monate, in denen die Verbandsgemeinde Hamm der Kultur-Hotspot im Westerwald war: 26 Konzerte, Lesungen und Aktionen.

Dankbar für die Möglichkeit, nach langen Wochen des Stillstands wieder live auftreten zu können, kamen unter anderem Bands zu uns, die sich ansonsten höchstens alle paar Jahre in den Kreis Altenkirchen locken lassen. Alle waren am Schluss sehr glücklich mit der Location und dem Publikum (bis zu 250 durften dabei sein), sodass der eine oder andere vielleicht auch noch einmal wiederkommen wird.

Glücklich war aber auch Emilienne Markus, die als Tourismus-Beauftragte der Verbandsgemeinde zusammen mit den heimischen Gastronomen den KulturGenussSommer erfunden hat und sich in vielfacher Weise für die Organisation einsetzte. „Es war toll!“, formuliert sie heute, und ist insbesondere dankbar für die vielen freiwilligen Helfer und für das Publikum, das von Anfang bis Ende bereit war, nach den Regeln mitzuspielen.

Denn hätte sich zu Beginn gezeigt, dass Maskenpflicht, Abstands- und Hygienegebote missachtet werden, wäre der „KGS“ schnell zu Ende gewesen. Aber im Gegenteil: Obwohl auch Stimmungslieder erklangen und Alkohol im Ausschank war, gab es keinen Anlass zu Beanstandungen. „Die Leute haben sich durchweg gut benommen, viele Auswärtige waren da und haben die Verbandsgemeinde kennengelernt – es war eine rundum schöne Sache.“

So dürfte der KulturGenussSommer zumindest für diejenigen, die an einem der Events teilnehmen konnten, zu einer guten Erinnerung aus der Corona-Zeit werden. Klar ist aber auch, dass sich die Reihe in dieser Frequenz nicht fortsetzen lässt: Viel Platz im Freien zu haben, wird in Zukunft nicht mehr das Kriterium sein, mit dem man überregional bekannte Bands in dieser Anzahl anlocken kann, und auch die finanziellen Bedingungen werden sich ändern. Nichtsdestotrotz darf man auf die eine oder andere Einzelveranstaltung hoffen…