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RHEINLAND-PFALZ – Bätzing-Lichtenthäler: Keine Knappheit bei Grippeimpfstoff

Veröffentlicht am 16. Oktober 2020 von wwa

RHEINLAND-PFALZ – Bätzing-Lichtenthäler: Keine Knappheit bei Grippeimpfstoff

Es gibt in Rheinland-Pfalz keine Versorgungsengpässe beim Grippeimpfstoff: Diese Feststellung trifft Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler, nachdem es in den vergangenen Tagen vermehrt zu Anfragen nach der Verfügbarkeit gekommen war.  „Bundesweit wurden insgesamt 26 Millionen Dosen Influenzaimpfstoff bestellt – so viele wie noch nie zuvor. Dies sind doppelt so viele, wie im vergangenen Jahr verimpft worden sind“, erläuterte Bätzing-Lichtenthäler. Die Lieferung des Impfstoffs erfolgt dabei nicht an einem Tag, sondern in verschiedenen Chargen. „Dabei kann es sein, dass es lokal kurzzeitig zu Engpässen kommt, bis die nächste Lieferung eintrifft. Entscheidend ist aber, dass der Impfstoff bis Ende Januar zuverlässig nachgeliefert werden kann“, sagte die Gesundheitsministerin.

Bätzing-Lichtenthäler betonte erneut, dass es gerade in Zeiten der laufenden COVID-19-Pandemie essentiell wichtig ist, dass die sogenannte Risikogruppe eine hohe Influenza-Impfquote erreicht, um in der Grippewelle schwere Verläufe zu verhindern und so Engpässe in Krankenhäusern zu vermeiden. „Menschen ab dem 60. Lebensjahr sowie Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen mit erhöhter gesundheitlicher Gefährdung infolge eines Grundleidens und auch Schwangeren wird geraten, die Impfung gegen Grippe vorzunehmen“, bekräftigte die Ministerin die Empfehlungen der Ständigen Impfkommission. „Eine Impfung dient in vielen Fällen nicht nur dem eigenen Schutz, sondern auch dem der weiteren im gleichen Haushalt lebenden oder betreuten Risikopersonen. Grundsätzlich sollte jeder seinen allgemeinen Impfstatus regelmäßig überprüfen lassen“, sagte Bätzing-Lichtenthäler.

Zur Grippeimpfung: Die Influenza oder sogenannte „echte Grippe“ wird durch Viren verursacht, die auf dem Luftweg über Tröpfcheninfektion übertragen werden. Sie beginnt typischerweise mit hohem Fieber, Husten, Muskel- und Kopfschmerzen. Neben dem Impfen stellen auch gründliches Händewaschen mit Seife und Abstandhalten zu Erkrankten wichtige Schutzmaßnahmen dar. Da Influenzaviren ein hohes Verwandlungspotential haben, wird die Impfstoffzusammensetzung jährlich überprüft und entsprechend angepasst. Die Impfung sollte daher jedes Jahr wiederholt werden.

Die Kosten für die Grippeschutzimpfung werden von den gesetzlichen Krankenkassen für alle Versicherten übernommen, die zu den von der ständigen Impfkommission empfohlenen Gruppen zählen und von der Schutzimpfungsrichtlinie erfasst werden. Dazu gehören neben den Personen über 60 Jahre, Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit erhöhter gesundheitlicher Gefährdung infolge eines Grundleidens, sowie Schwangere. Darüber hinaus Bewohnerinnen und Bewohner von Alten- oder Pflegeeinrichtungen, medizinisches und pflegerisches Personal – auch im häuslichen Bereich – oder Menschen, die in Einrichtungen mit großem Publikumsverkehr arbeiten. Personen mit erhöhter Infektionsgefährdung durch direkten Kontakt zu Geflügel und Wildvögeln sollen sich ebenfalls impfen lassen.