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RHEINLAND-PFALZ – Einschätzung zur Fortführung des Programms des Kultusministeriums in Rheinland-Pfalz

Veröffentlicht am 11. September 2020 von wwa

RHEINLAND-PFALZ – Einschätzung zur Fortführung des Programms des Kultusministeriums in Rheinland-Pfalz – Die Kulturverbände und Gewerkschaften begrüßen, dass die Landesregierung ihren Empfehlungen gefolgt ist. Mit der Fortführung der Stipendien als „zentralem Baustein“ des 6-Punkte Programms wird für den Bereich der KünstlerInnen ein adäquates Instrument fortgeführt, um den Auswirkungen der Pandemie zu begegnen. Dieses vom Kulturministerium (SPD) auf den Weg gebrachte Programm geht in die richtige Richtung.

Das mit 7,5 Millionen ausgestattete Stipendienprogramm trägt aktiv dazu bei, die Not vieler Kulturschaffender zu mildern. In der Regel kann dieser Personenkreis nicht auf Rücklagen zurückgreifen. Mit einem Stipendium wird es den rheinland-pfälzischen Künstler/innen ermöglicht, die durch ausgesetzte Veranstaltungen und geschlossene Bildungseinrichtungen länger anhaltende „Durststrecke“ zu überbrücken. Sie können so ihren Lebensunterhalt sichern ohne bei beständiger Arbeitsleistung auf die Hartz IV-Kassen zurückgreifen zu müssen.

Ab dem 15. September können die Stipendien auch ein zweites Mal beantragt werden. „Wir gehen davon aus, dass die bürokratischen Hürden der Antragsstellung ebenso wie der Abrechnung so gering wie möglich ausfallen“, so Carina Vogel vom Deutschen Tonkünstlerverband.

„Wir hoffen sehr, dass auch für Musikschullehrkräfte diese Stipendien zumindest zu einer Abfederung der entstandenen Notsituation führen. Die meisten Musikschullehrkräfte haben lediglich Lehraufträge in Teilzeit, und können sich daher ihren Lebensunterhalt nur durch ergänzende Konzerte, Veranstaltungen und Projekte sichern. Da aber derzeit alle Kulturveranstaltungen bis auf weiteres komplett ausfallen, führt dies zu existenzbedrohenden Einnahmeausfällen“, Michael Holdinghausen von ver.di

„Jedoch sehen wir nach wie vor Handlungsbedarf für den Bereich der Solo-Selbstständigen, die außerhalb der Kultur stehen“, meint Michael Holdinghausen von ver.di, „so sehen sich selbstständige JournalistInnen und DozentInnen in der Bildungsarbeit nach wie vor in Ihrer Existenz bedroht. Und auch für MusikerInnen werden erst die genauen Rahmenbedingungen der Arbeitsstipendien zeigen, ob damit eine adäquate Präsentation ihres Wirkens zu realisieren ist.“