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RHEINLAND-PFALZ – Unterschriftenübergabe zur Feuerwehrzulage am Freitag

Veröffentlicht am 4. September 2020 von wwa

RHEINLAND-PFALZ – Unterschriftenübergabe zur Feuerwehrzulage am Freitag ab 13:45 Uhr vor dem Finanzministerium und um 14:00 Uhr im Foyer des Finanzministeriums – ca. 900 Berufsfeuerwehrfrauen und -männer aus Rheinland-Pfalz fordern eine angemessene Feuerwehrzulage – Die Hauptamtlichen der rheinland-pfälzischen Berufsfeuerwehren haben die Nase voll – voll von den Gerüchen und Bildern, die sie auch nach dem Einsatz nicht mehr loswerden. Gerüche und Bilder im Kopf, aber auch anhaltende körperliche Belastungen, die die Berufsfeuerwehrleute bis in den Ruhestand hinein verfolgen. Dafür gibt es als besondere Entschädigung die Feuerwehrzulage. Diese beträgt im ersten Jahr mtl. 66,35 € und ab dem zweiten Jahr mtl. 132,69 €.

„Wir haben die Nase voll davon, dass diese statische Regelung jetzt seit fast 20 Jahren gilt und die Zulage in Rheinland-Pfalz nicht ruhegehaltsfähig ist. In anderen Bundesländern wie Bayern und in NRW ist die Zulage dagegen ruhegehaltsfähig. Und auch bei der Höhe der Zulage ist, im Vergleich mit anderen Bundesländern, noch deutlich Luft nach oben“, ärgert sich der Landesfachbereichsleiter, Volker Euskirchen.

ver.di fordert die Erhöhung der Zulage, eine Dynamisierung (angepasst an die jeweilige Besoldungserhöhung) und die Ruhegehaltsfähigkeit der Feuerwehrzulage.

Die Kolleg/innen haben auf Tapetenrollen bei den Berufsfeuerwehren in Ludwigshafen und in Mainz Unterschriften gesammelt. Diese Unterschriften sollten der Finanzministerin persönlich übergeben werden. Leider hat nur der Staatssekretär Dr. Weinberg Zeit gefunden, die Unterschriften entgegen zu nehmen.

Daher haben sich die Kolleg/innen der Fachgruppe Feuerwehr etwas einfallen lassen. Zunächst werden gegen 13:45 Uhr vor dem Finanzministerium die Unterschriften symbolisch an die politisch verantwortliche Ministerin überreicht. Danach erfolgt um 14:00 Uhr im Foyer des Finanzministeriums die offizielle Übergabe an den Staatssekretär Dr. Weinberg. „Wir sind sehr gespannt auf den Dialog, insbesondere den Dialog der sich bei der ersten Unterschriftenübergabe ergibt“, freut sich der Landesfachbereichsleiter der ver.di schon jetzt.