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RHEINLAND-PFALZ – Azubis im Friseurhandwerk bekommen deutlich mehr Geld

Veröffentlicht am 6. September 2020 von wwa

RHEINLAND-PFALZ – Azubis im Friseurhandwerk bekommen deutlich mehr Geld – Tarifpartner ver.di und Landesverband Friseure & Kosmetik Rheinland haben sich geeinigt – Auszubildende im Friseurhandwerk im Rheinland dürfen sich freuen. Die Tarifpartner habe sich in ihren Verhandlungen auf eine deutliche Erhöhung der Ausbildungsvergütungen geeinigt.

Die Ausbildungsvergütungen sind nun mit Wirkung zum 1. August 2020 auf 555,00 € (1. Lehrjahr), 648,00 € (2. Lehrjahr) und 735,00 € (3. Lehrjahr) gestiegen. Der neue Ausbildungstarifvertrag ist gültig ab 1. August 2020 und kann frühestens am 31. Juli 2021 gekündigt werden. Die Allgemeinverbindlichkeit wird beantragt.

Auch für die kommenden Jahre – bis 2023 – wurden bereits Ausbildungsvergütungen vereinbart, die stets über den gesetzlichen Mindestausbildungsvergütungen liegen.

Der Landesverband Friseure & Kosmetik mit Sitz in Prüm, hat in einem konstruktiven Gespräch mit der ver.di (Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft, Landesbezirk Rheinland-Pfalz-Saarland) die Weichen für die attraktiven Ausbildungsvergütungen gestellt.

„Wir sind uns bewusst, dass die Höhe der Ausbildungsvergütungen ein maßgebliches Signal für den Berufsnachwuchs stellt“, sagt Guido Wirtz, Vorsitzender vom Arbeitgeberverband Rheinland. „Der Friseurberuf bietet vielfältige Weiterbildungs- und Karrieremöglichkeiten und ist nach wie vor beliebt. Aber die jungen Leute möchten am Monatsende auch etwas in der Tasche haben“.

Landesfachbereichsleiter der ver.di, Jürgen Jung ist ebenfalls zufrieden: „Wir setzen mit diesem Ausbildungstarifvertrag ein wichtiges Zeichen für das Friseurhandwerk. Ausbildungsvergütungen sollen für die Junghandwerker ein gewisses Auskommen sichern, sonst wandern sie in finanziell besser gestellte Ausbildungsberufe ab.“

„Der anspruchsvolle Kunde im Friseursalon soll auch morgen von gut ausgebildeten Friseuren bedient werden können. Deshalb ist eine Investition in Ausbildung auch eine Investition in die Zukunft“, sind sich die Tarifpartner einig.