Continentale
Reifen Krah
Der Versicherungsspezi
HF Auto
Friseur K1
Heizungsbaumann
Taxi Bischoff
Tatze und Pfötchen
Sattlerei Schmautz
Wespen Lichtenthäler
Hoffmann Metzgerei
Schwientek Herbst 14
Geschenke Galerie
Jakob Nestle

KIRCHEN – Blühflächen für Insekten in der Stadt Kirchen

Veröffentlicht am 23. Juli 2020 von wwa

KIRCHEN – Blühflächen für Insekten in der Stadt Kirchen – In diesem Jahr hat die Stadt Kirchen das Projekt „Blühflächen für Insekten“ gestartet. Dazu wurden an verschiedenen Stellen in den straßenbegleitenden Grünflächen Einsaatflächen speziell vorbereitet. Die Mitarbeiter des Kirchener Bauhofs haben an den ausgewählten Standorten den Boden zunächst gefräst und teilweise mit Sand „verbessert“, damit er wasserdurchlässiger und nährstoffärmer wurde. Auf die feinkrümelige Oberfläche wurden die Wildsamenmischungen per Hand ausgesät und anschließend mit einer Walze ein guter Bodenkontakt hergestellt.

Besonders in den trockenen ersten Wochen in diesem Frühjahr hat auch die freiwillige Feuerwehr beim Wässern der Flächen mitgeholfen. So konnte die Saat doch aufgehen und eine reiche Blütenvielfalt hervorbringen. Jetzt zu Beginn des Hochsommers sind die Wildblumen in allen Farben am Blühen und viele verschiedene Insekten haben davon „Wind bekommen“. Besonders Kornblumen, Klatschmohn und Schafgarbe ziehen die Blicke selbst der vorüberziehenden Autofahrer an sich. Die verwendeten Mischungen enthalten regionale Wildpflanzenarten, die von zertifizierten Anbaubetrieben erworben wurden. Besonders die solitär lebenden Wildbienen sind oftmals Spezialisten, die auf bestimmte, seltenere Pflanzenarten angewiesen sind. Außerdem dominieren in Regelsaatgutmischungen häufig Gräser und einjährige Blütenpflanzen, die meist nur relativ kurz blühen.

Als Alternative haben sich mehrjährige, möglichst artenreiche Blühmischungen aus regionaler Herkunft bewährt. Enthalten sind Vertreter verschiedener Pflanzenfamilien, wie Korbblütler, Doldenblütler, Lippenblütler und Glockenblumengewächsen. Da es sich meist um mehrjährige Arten handelt kann auch in den nächsten Jahren genau verfolgt werden, wie sich die einzelnen Flächen entwickeln und verändern. Außerdem sollen nach dieser erfreulichen Erprobungsphase im nächsten Jahr noch weitere neue Flächen hinzugenommen werden. (sap) Fotos: Stadt Kirchen