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REGION – Turboseebeerdigung entpuppt sich als Fake-Nachricht

Veröffentlicht am 22. Juli 2020 von wwa

REGION – Turboseebeerdigung entpuppt sich als Fake-Nachricht – Richtigstellung zum Bericht vom 13. Juli 2020 „Herzloser Beerdigungsunternehmer“Den leiblichen, aus erster Ehe stammenden Kindern eines Verstorbenen aus der Ortschaft Horhausen, wurde vom Bestatter und der Stiefmutter eine Teilnahme an der Seebestattung ihres Vaters verweigert. Dabei recherchierten die insgesamt leiblichen sieben Nachkommen den Verbleib der Urne, bis die Stiefmutter in einer gespeicherten Audiobotschaft an ihren Nachbarn verlauten lies, die Urne sei am Sonntag, 12. Juli, im Meer versenkt. Am Montag,13. Juli, berichtete darauf der Bürgerkurier möglicherweise fälschlich von einer Turbobestattung. Die nächste etwas verstörende Nachricht kam allerdings zwei Tage später, als die Witwe in einem Telefongespräch mitteilte, sie und die Urne des Verstorbenen seien in Kiel. Sie warte auf die Nachricht der Reederei, wann die Beisetzung stattfinde. Nachricht Nummer drei kam am Montag, 20. Juli 2020, vom Bestatter, der mitteilen ließ, die Urne befinde sich noch im Westerwald.

Bei so viel unterschiedlicher Information ist es schwer eine korrekte Richtigstellung zu verfassen. Richtig ist, dass der Bestatter die Urne, nicht wie sonst üblich für kleines Geld mit der Post zur Reederei geschickt hat. Ob er wirklich einen dicken Reibach mit der zweitägigen Tour ans Meer gemacht hat, wird sich an der späteren Rechnung zeigen, die eben diese ausgesperrten Familienmitglieder, die notariell auch die Erben sind, zahlen müssen. Denn auch, wenn, wie fälschlich berichtet wurde, die Stiefmutter angeblich schon viel Geld in die Hand genommen und zusammen mit dem Bestatter dem Rest den Angehörigen von der Bestattung ausgeschlossen hatte, bleibt der Vorwurf, bei den Trauernden unsägliches Leid verursacht zu haben. Die Geschichte, die hier das Leben schreibt, bleibt also weiter spannend. (mabe) Foto: Becker