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RHEINLAND-PFALZ – Bald mehr Transparenz und Vergleichbarkeit bei den Messstellen

Veröffentlicht am 29. Juni 2020 von wwa

RHEINLAND-PFALZ – Bald mehr Transparenz und Vergleichbarkeit bei den Messstellen – „Unsere Landwirte brauchen mehr Transparenz und Fairness bei der Messung des Nitratgehalts im Grundwasser,“ das fordert die CDU Europaabgeordnete Christine Schneider schon länger und begrüßt die heutige Ankündigung der Bundeslandwirtschaftsministerin für mehr Transparenz und Vergleichbarkeit bei den Messstellen zu sorgen. Nachdem die EU-Kommission im Rahmen der Abstimmungen zur Umsetzung des EuGH-Nitrat-Urteils unter anderem die uneinheitliche Praxis der Ausweisung belasteter Gebiete in den Ländern bemängelt hatte, hat das BMEL jetzt eine Regelung erarbeitet, die einheitliche Kriterien zur Ausweisung beinhaltet und die die in der Düngeverordnung vorgeschriebene Binnendifferenzierung verbindlich umsetzen wird. Im Mittelpunkt stehen dabei qualitative Verbesserungen bei den Anforderungen an Grundwasser-Messstellen sowie die verbindliche Festlegung einer Mindestdichte an Messstellen – auf 50 Quadratkilometer soll es künftig mindestens eine Messstelle geben.

Damit wird ein faires System geschaffen, denn um unser Grundwasser sauber zu halten muss dort angesetzt werden, wo Verschmutzungen verursacht werden. Wo zu viel Düngemittel in den Boden eintritt muss gehandelt werden. Eine genaue Ausweisung der roten Gebiete durch einheitliche Bewertungskriterien und die festgeschriebenen Anforderungen der Anzahl und Qualität der Messstellen sind hierfür entscheidend. „Nur mit einem einheitlichen Vorgehen bei der Festlegung der Messstellen, der Durchführung der Messungen und der wissenschaftlichen Auswertungen der Messergebnisse können unserer Landwirte im Wettbewerb bestehen. Wichtig ist, dass dabei alle Nitrateintragsquellen genau ermittelt werden, um unser Grundwasser zu schützen,“ ergänzt Christine Schneider abschließend.