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CORONA – MAINZ – Information der Landesregierung zum aktuellen Stand hinsichtlich des Coronavirus

Veröffentlicht am 20. Mai 2020 von wwa

CORONA – MAINZ – Information der Landesregierung zum aktuellen Stand hinsichtlich des Coronavirus: Reproduktionszahl und Qualifizierung Pflegefachkräfte für Intensivversorgung

Aktuell gibt es in Rheinland-Pfalz insgesamt 6.539 bestätigte SARS-CoV-2 Fälle, 222 Todesfälle und 5.914 genesene Fälle. 403 Menschen im Land sind aktuell mit dem Coronavirus infiziert.

Landkreis Bisher bekannt Todesfälle Genesen Gemeldete letzte 7 Tage pro 100.000
Ahrweiler 176 1 135 16
Altenkirchen 162 11 141 5
Alzey-Worms 261 11 220 8
Bad Dürkheim 324 12 304 5
Bad Kreuznach 196 6 184 1
Bernkastel-Wittlich 153 2 128 7
Birkenfeld 88 1 81 5
Bitburg-Prüm 183 4 171 2
Cochem-Zell 128 1 126 2
Donnersbergkreis 133 5 113 8
Germersheim 144 5 134 5
Kaiserslautern 101 0 97 1
Kusel 91 1 87 1
Mainz-Bingen 419 24 365 7
Mayen-Koblenz 340 14 324 0
Neuwied 211 4 206 1
Rhein-Hunsrück 161 6 155 0
Rhein-Lahn-Kreis 158 6 149 0
Rhein-Pfalz-Kreis 230 5 206 9
Südliche Weinstr. 150 3 143 0
Südwestpfalz 106 3 103 0
Trier-Saarburg 195 7 178 1
Vulkaneifel 118 5 107 0
Westerwaldkreis 356 21 309 5
Stadt        
Frankenthal 42 2 40 0
Kaiserslautern 156 4 116 16
Koblenz 263 18 242 0
Landau i.d.Pfalz 56 2 54 0
Ludwigshafen 303 2 272 8
Mainz 576 25 499 9
Neustadt Weinst. 103 2 100 2
Pirmasens 31 0 30 2
Speyer 84 0 78 4
Trier 101 1 98 1
Worms 204 7 185 5
Zweibrücken 36 1 34 0

Die oben genannten Zahlen entsprechen den in der Meldesoftware des Robert Koch-Instituts übermittelten laborbestätigten Fällen einer COVID-19 Erkrankung mit Meldeadresse in Rheinland-Pfalz. Diese werden von den Gesundheitsämtern über die Landesmeldestelle beim Landesuntersuchungsamt an das Robert Koch-Institut übermittelt.

Die Summe der in Rheinland-Pfalz bereits von COVID-19 Genesenen wird anhand eines Bewertungsalgorithmus ermittelt. Diese Angaben können von den Zahlen des Robert Koch-Instituts abweichen. Als Gemeldete gelten alle Menschen mit COVID-19 Erkrankung mit Meldedatum der letzten 7 Tage, pro 100.000 Einwohner.

Reproduktionszahl zu Corona-Infektionen

Da für die epidemiologische Einschätzung der Gesamtentwicklung und als Grundlage für Entscheidungen eher der mittelfristige Trend maßgeblich ist, ist das Robert Koch-Institut nun dazu übergegangen, eine „geglättete“ Reproduktionszahl herauszugeben, welche weniger die kurzfristigen Schwankungen abbildet.

Die aktuellste Schätzung des Robert Koch-Instituts der 7-Tages-Reproduktionszahl für Rheinland-Pfalz wird mit 0,8 angegeben, die aktuellste Angabe für den Bund beträgt 0,87. Die Reproduktionszahl (kurz: R) beschreibt, wie viele Menschen pro Infiziertem durchschnittlich angesteckt werden.

Diesem aktuellen Schätzwert zufolge bleibt die Zahl der Neuinfektionen auf relativ niedrigem Niveau stabil. Dennoch ist weiterhin Vorsicht geboten – ganz nach dem Motto „Ich schütze dich und du schützt mich“.

Ziel der 2.000 zusätzlichen Pflegefachkräfte für die Intensivversorgung erreicht

Zu Beginn der Corona-Pandemie hatte sich das Gesundheitsministerium als Ziel gesetzt, die Zahl der fortgebildeten Pflegefachpersonen in der Intensivpflege neben den vorhandenen Intensivpflegefachkräften in Rheinland-Pfalz deutlich zu erhöhen.

„Ich freue mich sehr, dass wir heute unser Ziel erreicht haben und nun in Rheinland-Pfalz weitere rund 2.000 Pflegefachpersonen im Bereich der Intensivpflege fortgebildet sind“ so Ministerin Bätzing-Lichtenthäler. „Damit ist Rheinland-Pfalz in der Versorgung von intensivpflichtigen COVID-19-Erkrankten sehr gut aufgestellt.“

Die Landespflegekammer Rheinland-Pfalz hat eine Kurz-Qualifizierung Intensivpflege und einen Auffrischungskurs für ehemalige Intensivpflegefachkräfte für alle Krankenhäuser durchgeführt. Die Qualifizierungen werden vom Land finanziert. Die Landesregierung stellt dafür Landesmittel in Höhe von rund 2,5 Mio. Euro zur Verfügung. Darüber hinaus wurden Schulungen im Krankenhaus vor Ort und Online-Kurse angeboten.

„In kürzester Zeit konnten wir gemeinsam mit den Bildungsstätten und Krankenhäusern unsere Kurz-Qualifikationsmaßnahmen umsetzen und direkt mit der Fortbildung beginnen. Dies wäre ohne eine enge Zusammenarbeit aller Beteiligten nicht möglich gewesen, besonders vor dem Hintergrund, dass diese Maßnahmen – bedingt durch den Verlauf der Pandemie – sehr kurzfristig erfolgen mussten,“ führt Matthias Moritz, Geschäftsführer der Landespflegekammer, aus.

Bätzing-Lichtenthäler dankte der Landespflegekammer für die schnelle Umsetzung der Schulungsmaßnahmen und allen beteiligten Krankenhäusern für die schnelle und unkomplizierte Zusammenarbeit.