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CORONA – MAINZ – Information der Landesregierung zum aktuellen Stand hinsichtlich des Coronavirus

Veröffentlicht am 26. März 2020 von wwa

CORONA – MAINZ – Information der Landesregierung zum aktuellen Stand hinsichtlich des Coronavirus:Regionale Netzwerkbildung der Krankenhäuser – Aktuell gibt es in Rheinland-Pfalz insgesamt 1873 bestätigte SARS-CoV-2 Fälle und 8 Todesfälle.

Landkreis Bisher bekannt Todesfälle
Ahrweiler 51  
Altenkirchen 29  
Alzey-Worms 61  
Bad Dürkheim 118  
Bad Kreuznach 59  
Bernkastel-Wittlich 33  
Birkenfeld 19  
Bitburg-Prüm 54  
Cochem-Zell 40  
Donnersbergkreis 35  
Germersheim 45  
Kaiserslautern 43  
Kusel 31  
Mainz-Bingen 84  
Mayen-Koblenz 188 1
Neuwied 107 1
Rhein-Hunsrück 71  
Rhein-Lahn-Kreis 58 1
Rhein-Pfalz-Kreis 41  
Südliche Weinstr. 46  
Südwestpfalz 23  
Trier-Saarburg 45  
Vulkaneifel 32  
Westerwaldkreis 102 1
Stadt Bisher bekannt Todesfälle
Frankenthal 12  
Kaiserslautern 45  
Koblenz 92 3
Landau i.d.Pfalz 14  
Ludwigshafen 37  
Mainz 115  
Neustadt Weinst. 38 1
Pirmasens 11  
Speyer 14  
Trier 23  
Worms 53  
Zweibrücken 4  

Die oben genannten Zahlen entsprechen den in der Meldesoftware des Robert Koch-Instituts übermittelten laborbestätigten Fällen einer COVID-19 Erkrankung mit Meldeadresse in Rheinland-Pfalz. Diese werden von den Gesundheitsämtern über die Landesmeldestelle beim Landesuntersuchungsamt an das Robert Koch-Institut übermittelt.

Regionale Netzwerkbildung der Krankenhäuser

„Wir erleben angesichts der weiter stark ansteigenden Fallzahlen große Verunsicherung, bei den Menschen, bei den Krankenhäusern, bei den Kommunen. Wir gehen davon aus, dass wir auch in den Kliniken weiterhin stark ansteigende Fallzahlen erleben werden. Deshalb brauchen wir eine Allianz der Krankenhäuser, die geprägt ist durch Zusammenarbeit und Zusammenhalt“, erklärte Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler.

Sie stellt heute in Mainz das Konzept vor, wie auf der regionalen Ebene in Rheinland-Pfalz Netzwerke mit den Maximalversorgern im Zentrum geschaffen werden sollen. Das Ziel der bestmöglichen Versorgung in der Region soll durch eine gemeinsame Kapazitätsplanung, ein Verlaufsmonitoring und durch die gemeinsame Steuerung erreicht werden. Das Konzept sieht vor, dass die Maximalversorger in Abstimmung mit den anderen Krankenhäusern der Region die Koordinierung der Versorgung der COVID-19-Patientinnen und -Patienten übernehmen. Hierzu sollen in den Regionen entsprechende Vereinbarungen zwischen den Krankenhäusern abgeschlossen werden, die insbesondere die Einrichtung eines gemeinsamen Krisenstabes beinhalten.

In den fünf Versorgungsgebieten werden folgende Maximalversorger mit der Koordinierungsfunktion betraut:

  • Mittelrhein-Westerwald: Gemeinschaftsklinikum Mittelrhein
  • Rheinhessen-Nahe: Universitätsklinik Mainz
  • Rheinpfalz: Klinikum Ludwigshafen
  • Westpfalz: Westpfalzklinikum Kaiserslautern
  • Trier : Klinikum Mutterhaus der Borromäerinnen.

Krankenhäuser der allgemeinen Schwerpunktversorgung sowie die Krankenhäuser der Grund- und der Regelversorgung bilden weitere definierte Stufen mit festgelegten Verantwortlichkeiten. Die Krankenhäuser der allgemeinen Schwerpunktversorgung unterstützen in der jeweiligen Region die Krankenhäuser der Maximalversorgung organisatorisch bei der Steuerung der Patientinnen und Patienten und in der Kommunikation mit den Krankenhäusern der Grund- und der Regelversorgung.

Die Krankenhäuser der Grund- und der Regelversorgung stimmen sich im Rahmen der Versorgung der Patientinnen und Patienten mit dem jeweiligen Maximalversorger und den Krankenhäusern der allgemeinen Schwerpunktversorgung ab. Das regionale Netzwerk soll insbesondere auch den Krankenhäusern der Basisstufe Unterstützung leisten, die Herausforderungen der nächsten Wochen bestmöglich zu bestehen.

In einzelnen Regionen haben sich einige Krankenhäuser darüber hinaus bereit erklärt, sich vorläufig ausschließlich auf die Behandlung von COVID-19-Erkrankten zu spezialisieren (u.a. in Bingen, Ingelheim, Bendorf, Gerolstein).

Das Gesundheitsministerium übernimmt die Aufgabe der überregionalen Steuerung. Gemeinsam mit den koordinierenden Krankenhäusern soll durch eine stetige Kommunikation eine landesweit abgestimmte, bestmögliche Versorgung der Patienten erfolgen. „Die Krankenhäuser im Land sind gut aufgestellt und gut gerüstet. Klare Strukturen und klare Handlungs- und Kommunikationswege ermöglichen flexible Reaktionen auf eine Änderung der Lage und neue Herausforderungen. Die neue Allianz der rheinland-pfälzischen Krankenhäuser ist stark im Kampf gegen das Coronavirus“, betonte Bätzing-Lichtenthäler.

Das Konzept finden Sie auf unserer Internetseite.

Einen Überblick über alle Maßnahmen der Landesregierung bietet die Internetseite www.corona.rlp.de.