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MAINZ – JC (Jobcenter) Personalräte diskutieren mit Sozialministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler

Veröffentlicht am 10. Februar 2020 von wwa

MAINZ – JC (Jobcenter) Personalräte diskutieren mit Sozialministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler – sie erwarten und verdienen mehr Respekt –Auf Einladung der ver.di trafen sich die Personalräte der rheinland-pfälzischen Jobcenter zu einem Erfahrungsaustausch in Mainz. Zu den vielfältigen Diskussionsthemen gehörten die lange unklare Weisungslage zum Urteil des Bundesverfassungsgerichtes zu den Sanktionen für Hartz-IV-Bezieher/innen, die Bedrohungslagen denen Mitarbeiter/innen der Jobcenter ausgesetzt sind und die Schwierigkeiten bei der Personalgewinnung.

Gewalt gegen Beschäftigte – während diese ihren Beruf ausüben – nimmt leider zu. Dazu wird unter dem Motto „Denk daran, hier arbeitet ein Mensch“ demnächst eine Kampagne des DGB und seiner Mitgliedsgewerkschaften Fahrt aufnehmen. Den Auftakt dazu bildet eine Veranstaltung am 19. Februar in Berlin.

Ministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler nahm sich über eine Stunde Zeit für die Diskussion mit den Personalräten. Ein TN fasste es wie folgt zusammen: „die Ministerin ist engagiert am Thema und hat uns zugehört“. Für den ver.di Landesfachbereichsleiter Volker Euskirchen war es noch einmal wichtig die unterschiedliche Bezahlung in den Jobcentern zu thematisieren. In den gemeinsamen Einrichtungen, das ist die große Mehrzahl der Jobcenter in Rheinland-Pfalz, arbeiten Kolleg/innen der Bundesagentur für Arbeit gemeinsam mit Kolleg/innen aus den Kommunen. Eine unterschiedliche Bezahlung für die gleiche Arbeit ist zwar tarifrechtlich erklärbar aber kein Beitrag zur Verbesserung des Betriebsklimas oder zur Steigerung der Attraktivität. Viele Kommunen haben Probleme für ihre Stellenanteile in den Jobcentern ausreichend Personal zuzuweisen. Und dann kommt noch hinzu, dass sich alle Beschäftigten der Jobcenter manchmal wie das ungeliebte Geschwisterchen vorkommen. „Bei Ihnen gibt es keine sogenannten ´Marktkunden´. Ihre Vermittlungstätigkeit ist oft ungleich schwerer als bei der Bundesagentur, das könnte durchaus öfter mal gewürdigt werden, stattdessen wird gerne an den Vermittlungszahlen herumgemakelt“, so Volker Euskirchen.