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KREIS ALTENKIRCHEN – Marenbach-Touristik gewinnt Ausschreibung des Linienbündels Hamm

Veröffentlicht am 29. November 2019 von wwa

KREIS ALTENKIRCHEN – Busverkehr im Landkreis Altenkirchen: Marenbach-Touristik gewinnt Ausschreibung des Linienbündels Hamm – In der im Auftrag des Landkreises Altenkirchen durchgeführten europaweiten Vergabe für fünf Buslinien im Linienbündel Hamm hat die Marenbach-Touristik GmbH & Co. KG aus Windeck das attraktivste Angebot eingereicht und den Zuschlag erhalten. Sie übernimmt die Verkehre zum Fahrplanwechsel am 15. Dezember für zehn Jahre.

Zum Linienbündel Hamm gehören die neu geordneten Buslinien:

260 Forst – Au (Sieg) – Hamm

261 Forst – Fürthen – Etzbach – Wissen

288 Hilgenroth – Breitscheidt – Hamm – Etzbach – Au (Sieg)

933 Rettersen – Weyerbusch – Herchen

934 Altenkirchen – Pracht – Hamm (Sieg) – Au (Sieg)

Das neue Angebot sieht unter anderem eine bessere Abstimmung der Ankunfts- und Abfahrtszeiten von Bus und Bahn am Bahnhof Au (Sieg) vor.

Bitzen, Dünebusch, Forst, Fürthen, Oppertsau und Opperzau erhalten montags bis freitags ein regelmäßiges Busangebot nach Hamm und Au (Sieg), mindestens im Zwei-Stunden-Takt. Dabei werden teilweise Minibusse eingesetzt. Das Holperbachtal erhält erstmals auch an Ferientagen ein regelmäßiges Verkehrsangebot.

In Wissen werden künftig täglich die Pirzenthaler Straße und das Siegtalbad mit einem Minibus, der über 13 Sitzplätze verfügt, tagsüber im 60-Minuten-Takt angefahren.

Die Ausschreibung der fünf Linien mit rund 206.000 Nutzwagenkilometern jährlich erfolgte nach den Vorgaben des EU-Rechts. Den Zuschlag erhielt das Verkehrsunternehmen, welches das qualitativ beste und wirtschaftlichste Angebot abgegeben hatte. Mit diesem Verfahren wollen die im VRM organisierten Landkreise in den kommenden Jahren das Verkehrsangebot für die Fahrgäste trotz demografischem Wandel aufrecht erhalten und gleichzeitig den steigenden Ansprüchen an Umweltstandards, Modernität und Komfort genügen.

Der Anteil der Busse mit niedrigem Einstieg (Niederflurbusse) wächst auf den Linien bis zum Jahr 2021 auf 100 Prozent. Damit wird auch älteren Fahrgästen mit Rollatoren, Personen mit Kinderwagen oder im Rollstuhl ein bequemer Einstieg ermöglicht. Zusätzlich verfügen diese Busse auch über eine Klimaanlage, was den Fahrkomfort ebenfalls deutlich steigert.

Muss ich mich beim Umstieg beeilen? Kann ich mir noch Kaffee und Brötchen holen, bevor der Bus kommt? Diese alltäglichen  Fragestellungen können künftig – spätestens ab Sommer 2020 – beantwortet werden, wenn die Ankunft- bzw. Abfahrtzeiten der Busfahrten auf den neuen Linien minutengenau prognostiziert und in der Fahrplanauskunft des VRM bereitgestellt werden, so dass sich Fahrgäste beispielsweise über die VRM-App für Smartphones und Tablets oder auch im Internet unter www.vrminfo.de jederzeit über die Pünktlichkeit informieren können. Die konkreten Fahrpläne werden derzeit endabgestimmt und rechtzeitig vor dem Betriebsstart am 15. Dezember bekannt gegeben.