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NIEDERFISCHBACH – Zweite Gedenkveranstaltung „Gegen das Vergessen“ am Volkstrauertag in Niederfischbach

Veröffentlicht am 8. November 2019 von wwa

NIEDERFISCHBACH – Zweite Gedenkveranstaltung „Gegen das Vergessen“ am Volkstrauertag in Niederfischbach – Auch dieses Jahr lädt der SPD-Ortsverein Niederfischbach und Herbert Dietershagen am Volkstrauertag, Sonntag, 17. November, ab 14:00 Uhr, zu einer Wanderung zu den Soldatengräbern oberhalb des ehemaligen Bergwerkes „Fischbacherwerk“ ein. Dort soll an die Toten erinnert werden, die durch den Kriegswahn der Nazis sterben mussten. Anschließend wird der sach- und fachkundige Heimatforscher den Teilnehmern die ehemaligen Schützenstellungen am Finsterberg zeigen und sein fundiertes Wissen zu den damaligen Kampfhandlungen, bei denen viele deutsche und amerikanische Soldaten ihr Leben ließen, weitergeben.

Krieg, Nationalismus und Rassismus sind leider nach wie vor sehr aktuelle Themen nicht nur in unserem Land“, so SPD-Ortsvereinsvorsitzender Bernd Becker. Morddrohungen gegen Politiker, Sportler, die anlässlich todbringender Kriegshandlungen freudig salutieren, Zuschauer, die in Stadien den Hitlergruß zeigen oder nicht zuletzt die schrecklichen Ereignisse in Halle an der Saale sind aktuelle Beispiele, die betroffen machen, zum Nachdenken anregen und zum Handeln auffordern.

Bereits letztes Jahr wollten die Föschber Sozialdemokraten mit der Gedenkveranstaltung auf die Zunahme extremer Haltungen, populistischer Veröffentlichungen sowie den anwachsenden Nationalismus hinweisen. Seinerzeit reiste sogar die Schwester eines in Niederfischbach gefallenen Soldaten aus dem Münsterland an und verlieh der Veranstaltung einen sowohl authentischen als auch persönlichen Rahmen. Das Schicksal dieser Familie berührte die Anwesenden ganz besonders und führte eindringlich die Gefahren vor Augen, die von menschenverachtenden Ideologien ausgehen. „Beeindruckend war zudem die große Resonanz bei der ersten Gedenkveranstaltung, die deutlich gezeigt hat, dass es auch vielen Föschbern eine Herzensangelegenheit ist, Zeichen gegen Rassismus, Gewalt und Krieg zu setzen“, so Becker weiter.

Treffpunkt für alle, die gemeinsam „Gegen das Vergessen, gegen Rassismus und gegen Extremismus“ Position beziehen wollen, ist am Sonntag, den 17. November 2019, um 14 Uhr am Sportplatz. Anschließend beginnt die Wanderung zu den Soldatengräbern und dem Finsterberg.