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Region – Erlebnis in der Natur

Veröffentlicht am 14. Juni 2019 von wwa

REGION – Leben mit der Natur – Jeden Morgen bin ich kurz nach Sonnenaufgang mit meinen Hunden unterwegs. So früh ist alles ruhig und friedlich und ich genieße diese Tageszeit sehr. Damit diese Ruhe so existieren kann fühle ich mich dafür auch mitverantwortlich. Momentan haben Reh, Hase, Wachteln und viele andere Tiere Jungtiere oder Gelege, deswegen laufen meine Hunde an Leinen. Je nach Gebiet an der 2, 5 oder 30 Meter Leine. Nicht weil sie Jagen, sondern weil sie Situationen anders bewerten als ich. Heute Morgen war ich wieder unterwegs und meine Hunde hatten genug zu schnüffeln. Plötzlich hörte ich aus der Nähe ein Schnauben. Ich kenne dieses Schnauben von Rehen, meistens wenn sie alleine und nicht im Sprung unterwegs sind. Dieses Reh sprang circa 15 Meter vor uns aus dem bewachsenen Graben, einem sicheren Versteck und gab diese Laute von sich. Wenn ein Reh sich so offensichtlich zeigt und bemerkbar macht, möchte es von etwas ablenken.

Die Ricke blieb sogar nach ein paar Metern stehen, vergewisserte sich, ob meine Hunde sie auch gesehen haben und lief dann weiter. Mir war klar, dass sie wohl von einem Kitz ablenken will. Somit rief ich meine Hunde zu mir, belohnte sie für das stille Beobachten und ging meinen Weg zurück. Auch wenn unsere Runde noch nicht beendet war und ich einen anderen Weg vorgesehen hatte, so sehe ich es als meine Pflicht an, den wilden Tieren ihren Raum zu geben, wenn sie mich schon so darauf hinweisen.

Da das Thema Wolfsdebatte nicht abzuklingen scheint kommen mir in solchen Momenten immer Gedanken, wie wir mit uns und unserer Umwelt umgehen. Menschen bauen sich Räume/Freiräume und dringen dabei immer weiter in die Natur ein. Natur ist toll, aber selbst dafür Kompromisse eingehen ist oft nicht drin. Ich muss nicht in jedem Wald jede Ecke betreten, bewandern, befahren. Ich muss meine Hunde nicht überall frei laufen lassen. Begrenzung schafft Freiheit und Respekt für den Anderen. Gebe ich Fuchs, Reh, Wolf und Fasanen die Freiheit leben zu können, geht das Ganze auch in einem Miteinander. Fehler passieren und Leben funktioniert nicht 100prozentig planbar, aber an ein paar logische Richtlinien kann man sich halten, damit es allen gut geht. D.W.