Stammtisch des VdK-Ortsverbandes Heddesdorf beschäftigte sich mit der „Sturzgefahr im Alter“

Veröffentlicht am 11. Februar 2019 von wwa

HEDDESDORF – „Gefahr erkannt – Gefahr gebannt?“ – Der Stammtisch des VdK-Ortsverbandes Heddesdorf beschäftigte sich mit der „Sturzgefahr im Alter“ – Zum monatlichen Stammtisch  des Heddesdorfer VdK konnte die stellvertretende Vorsitzende Martina Beate diesmal Jakoby Christa Reutelsterz als Referentin begrüßen. Christa Reutelsterz ist in Neuwied als Gemeindeschwester plus tätig. Aus ihrer Tätigkeit berichtete sie bei der gut besuchtem Veranstaltung über die Sturzgefahren im Alter.

Bereits ab dem dreißigsten Lebensjahr, teilt sie mit, verringert sich die Muskelkraft jährlich um ein bis zwei Prozent. Mit zunehmendem Alter lassen die Standfestigkeit, der Gleichgewichtssinn, die Sehkraft und das Gehör nach. Dazu gesellen sich nicht selten Erkrankungen, wie beispielsweise Herz- Kreislauferkrankungen, Mangelernährung und zu geringe Flüssigkeitszufuhr.

Das ist alles nur ein Teil der Umstände, die eine Grundlage für eine erhebliche Sturzgefährdung jedes einzelnen darstellen können. Eine gesunde und ausgewogene Ernährung und ausreichend Flüssigkeit sind im fortgeschrittenen Alter sehr wichtig. Zudem hält Bewegung geistig und körperlich fit. In Neuwied  gibt es dazu verschiedene Angebote ,die auf ältere, oder bewegungseingeschränkte Menschen zugeschnitten sind. Eine gute Möglichkeit ist beispielsweise der Rehasport, so Christa Reutelsterz. Ebenfalls sind Seniorentanz und Sport für aktive Ältere Menschen gute Möglichkeiten, sich nicht nur fit zu halten, sondern auch um soziale Kontakte zu pflegen. Getreu dem Motto“ Gemeinsam statt einsam“, wie es auch die Gemeinschaft des Sozialverbandes VdK erfolgreich praktiziert.

Im häuslichen Bereich sollte man auf Stolperstellen achten. Die Kanten der Teppiche stellen ein großes Stutzrisiko da. Ebenso im Weg liegende Verlängerungskabel, wackelnde Geländer und schlechte Beleuchtung. Teilweise können die Risikofaktoren mit einfachen und sehr kostengünstigen Mitteln verringert werden.

Hilfsmittel wie Toilettensitzerhöhungen, Aufstehhilfen oder auch Duschhocker erleichtern den Alltag und mindern ebenfalls das Sturzrisiko. Die Einrichtung der Gemeindeschwester plus berät gerne und gibt Anregungen dazu.

Nach den fachkundigen und anschaulichen Erläuterungen mit anschließender Frage- und Diskussionsrunde waren sich die Anwesenden einig, dass sie einen sehr informativen Nachmittag genossen hatten. Martina Beate Jakoby erklärte zum Abschluss, dass der VdK in Heddesdorf auch weiterhin fachkundige Referenten zu interessanten Themen auch auf den monatlichen Stammtisch einladen werden. Themen und Termine sind dann der Presse zu entnehmen. (maja) Foto: Martina Jakoby