Kreisvolkshochschule verabschiedet Dr. Georg Friesdorf

Veröffentlicht am 10. Juli 2018 von wwa

ALTENKIRCHEN – Kreisvolkshochschule verabschiedet Dr. Georg Friesdorf – Deutsch lernen, ist nicht einfach, aber auch nicht unmöglich – Für sein langjähriges Engagement bei der Kreisvolkshochschule Altenkirchen wurde im Rahmen einer kleinen Feierstunde Dr. Georg Friesdorf geehrt. Seit zwanzig Jahren leitete der aus Köln stammende Wissener insbesondere Deutschkurse – ein Angebot der Kreisvolkshochschule, das sich der sprachlichen Integration von Zugewanderten verschrieben hat. Daneben unterrichtete er auch Polnisch und Philosophie.

„Zwar verstand sich unsere Volkshochschule schon immer als eine Vermittlerin für Sprachen und sorgt mit ihrem vielfältigen Angebot seit vielen Jahren dafür, dass sich Menschen in einer vernetzten Welt verständigen, in anderen Ländern arbeiten, mit Geschäftspartnern kommunizieren können und nicht „sprachlos“ in andere Länder reisen müssen – die Vermittlung der deutschen Sprache an Menschen, die ihre Heimat neu bei uns gefunden haben, war aber stets die bedeutsamste Aufgabe im Angebot der Sprachen“, betonte der Leiter der Kreisvolkshochschule Bernd Kohnen bei der Verabschiedung des Kursleiters. „Über sinnvolle Strategien zur Integration von Zuwanderern kann man viel diskutieren. Eines jedoch liegt auf der Hand: Ohne Sprachkenntnisse ist sie unmöglich“, unterstrich Georg Friesdorf, der sowohl für die Volkshochschule Wissen, als auch für die Kreisvolkshochschule Altenkirchen tätig war. Rückblickend auf zahlreiche Deutschkurse auf unterschiedlichen Niveaustufen meint er: „Deutsch lernen, ist nicht einfach, aber auch nicht unmöglich. Es bedarf Ausdauer und den Mut, nicht unbedingt perfekt sein zu müssen.“

„Die Volkshochschulen im Landkreis leben von Kursleitungen, die Wissen erwachsenengerecht und lebendig vermitteln“, verdeutlichte KVHS-Leiter Bernd Kohnen, „daher gelte die Ehrung auch stellvertretend für die rund 120 tätigen Kursleitungen von Horhausen bis Mudersbach, ohne die die Volkshochschulen nicht der größte Anbieter von Erwachsenenbildung sein könnten“.